Hermann Kremsmayer, geboren 1954 in Salzburg, lebt und arbeitet in Wien.

 

Erste jugendliche Sozialisationen als Künstler ab 1971 im Umfeld der Maler Herbert Breiter und Rudolph Hradil in der grafischen Werkstatt im Traklhaus in Salzburg.

Nach Beendigung des Studiums der Malerei an der Akademie (Universität) der bildenden Künste in Wien ist es Kremsmayer ein Anliegen, sich in der Kunstszene über Österreich hinaus zu bewegen und die Verbindung zum internationalen Diskurs zu finden.

Einjähriger Studienaufenthalt in Paris, 1982 bis 1984 in Barcelona; sucht dort unter anderen die Künstler Joan Hernández Pijuan und Antoni Tàpies in ihren Ateliers auf, mit denen eine persönliche Bekanntschaft entsteht.

 

Das neueste Werk des in Wien lebenden Salzburgers relativiert so manches, was für Informell und Abstrakten Expressionismus der 1950er und 1960er Jahre charakteristisch war, in einer zweiten Phase der Postmoderne nach 2000 jedoch Zitatcharakter annimmt und mit verständlicher Schlüssigkeit in eine Malerei ohne Datum mündet. Unübersehbar ist dabei ein gewisser Hang zu Meditation und Monochromie sowie der sparsame Umgang mit Farben und Materialien im Hinblick auf den „Klang“, die Geschlossenheit und farbliche Logik einer Komposition.

Kremsmayers Anliegen deckt sich grundlegend mit dem eines Feito, Cuixart oder Tàpies, und verweist auf Parallelen, was das Terrestrische bei Dahmen und Schumacher betrifft. Zeitgeist als austauschbare Mode am Kunstmarkt interessiert den Künstler ebenso wenig wie der Blick in das pluralistische Musterbuch künstlerischer Stile und Verhaltensweisen, das nicht nur an Kunstuniversitäten als legitime Anleitung verstanden wird, um möglichst schnell und erfolgreich Profi zu werden.

 

Hermann Kremsmayer weiß um die Komplexität von Malerei. Wie viele vor ihm untersucht er die Wirkungen von Farbe, Pigmenten, Sand und Bindemitteln in einem permanenten, aufmerksam reflektierten Arbeitsprozess. Seine Gegenwärtigkeit und Ambivalenz im Spannungsfeld abstrakter Metaphern, Strukturierungen und gelegentlicher figürlicher Schemen ist das schlüssige Ergebnis fortlaufend reflektierter Arbeit mit dem Ziel, innere Welt und Existenzfragen über die Analogien von Bildern besser zu verstehen.

Hermann Kremsmayer, Farbfälle, Öl auf Leinen, 160 x 130 cm

 

Preis EUR 12.000

Hermann Kremsmayer, Paarlauf, Öl auf Leinen, 160 x 130 cm

 

Preis EUR 12.000

Hermann Kremsmayer, Wellen, Öl auf Leinen, 160 x 130 cm

 

Preis EUR 12.000


Hermann Kremsmayer, Strömung, Öl auf Leinen, 90 x 110 cm

 

 

Preis EUR 5.500

Hermann Kremsmayer, Woge, Öl auf Leinen, 130 x 160 cm

 

 

Preis EUR 12.000

Hermann Kremsmayer, Farbbrandung, Öl auf Leinen, 90 x 110 cm

 

Preis EUR 5.500


Hermann Kremsmayer, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 80 x 116 cm

 

Preis EUR 5.500