Nikolaus Moser

Verhältnisse der Farben

 

Einzelausstellung

 

Vernissage am Donnerstag 9. September 2021, 18 - 21 Uhr

Der Künstler ist anwesend.

 

 in der Galerie Amart, Halbgasse 17, 1070 Wien

 

Wir möchten Sie herzlich zum Besuch der Ausstellung einladen!

Wir bitten um Voranmeldung, wenn Sie zur Vernissage kommen möchten.

 

Ausstellungsdauer bis inklusive 13. November 2021

 

obiges Bild: Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 130 x 180 cm

 

Sollten Sie einen Einzeltermin zum Besuch der Ausstellung wünschen, auch das ist jederzeit möglich.

Auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten stehen wir Ihnen nach Vereinbarung gerne zur Verfügung!

 

Öffnungszeiten:

 

Mo - Mi nach Vereinbarung

Do, Fr 11 - 19 Uhr

Sa 11 - 18 Uhr

 

Tel 0676 468 18 96

amart@amart.at

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 130 x 180 cm

 

Preis EUR 18.000

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 130 x 180 cm

 

Preis EUR 18.000

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 130 x 180 cm

 

Preis EUR 18.000


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

Preis EUR 4.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

VERKAUFT

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

Preis EUR 4.200


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

VERKAUFT

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

VERKAUFT

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

Preis EUR 4.200


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 150 x 130 cm

 

VERKAUFT

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Fahrrad, 2021, 190 x 180 x 100 cm

 

Preis EUR 15.000

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 150 x 130 cm

 

VERKAUFT


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

Preis EUR 4.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 150 x 130 cm

 

Preis EUR 8.400

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 40 x 40 cm

 

Preis EUR 4.200


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2021, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 210 x 210 cm

 

Preis EUR 36.000

Nikolaus Moser, Torro, Mischtechnik auf Papier auf Leinen, 2019, 180 x 130 cm

 

Preis EUR 10.200


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021, 130 x 130 cm

 

Preis EUR 13.000

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021,

130 x 180 cm

 

Preis EUR 18.000


Nikolaus Moser, Ohne Titel, Öl auf Leinen, 2021,

130 x 300 cm

 

Preis EUR 30.000


Dr. Karl Irsigler über Nikolaus Moser:

 

Zu den Bildern von Nikolaus Moser

von Karl A. Irsigler

Geistiger Austausch und ästhetisches Potenzial, die in der Auseinandersetzung mit Kunst frei gesetzt werden, sind Kräfte, die unser Leben nicht nur im kulturellen Kontext, sondern auch weit darüber hinaus bestimmen. Bereits vor Bestehen der Europäischen Union war es vorrangig immer wieder die Kunst, die in Staaten unterschiedlichster politischer Verfassung ihren Freiheitsanspruch artikulierte und über Hindernisse und Grenzen hinweg je nach Notwendigkeit ebenso offen wie verdeckt Botschaften aussandte, die immer auch gesellschaftliche Verantwortung und gesellschaftliches Miteinander signalisieren.

Die Gemeinsamkeiten innerhalb der an den Rand ihres Wachstums gelangten, primär wirtschaftlich orientierten Europäischen Union von heute, begünstigen diesen selbstverständlichen, notwendigen Prozess, der sich –wie die Vergangenheit zeigt- schlimmstenfalls hemmen und verzögern , letztlich aber nie aufhalten ließ.

Das vielfältige, im Verhältnis zur Größe des Landes und der Anzahl seiner Einwohner überproportional große Potenzial bildender Kunst in Österreich unterstreicht gleichermaßen künstlerische Bedeutung wie kulturelle Präsenz. Es ist auf gutem Weg, auch über die Grenzen unseres Landes hinaus mehr und mehr einen Stellenwert zu erlangen, der dem originären und innovativen Leistungsniveau einer vitalen, von Malerei, Zeichnung, Plastik, Graphik, Objektkunst, Photographie und den elektronischen Medien geprägten Szene auch tatsächlich entspricht.

Der aus Kärnten stammende Maler Nikolaus Moser, 1956 in Spittal an der Drau geboren und seit längeren in Wien lebend, nimmt seit zwei Jahrzehnten mit seiner kraftvollen, pastos-expressiven Malerei eine Mittlerrolle ein, die den figurativ orientierten österreichischen Expressionismus eines Kokoschka, Boeckl und Gerstl mit den vorrangig nonfigurativen Bestrebungen der Neuen Wilden verbindet, die in den 1980er Jahren europaweit frischen Wind und eine rasch akzeptierte Aufbruchsstimmung in die Szene brachten.

Die für den Künstler typische Arbeitsweise in freien, die Autonomie des einzelnen Bildes betonenden Serien und Werkblöcken hat über zwei Jahrzehnte reiche Früchte getragen und das Werk des Malers in vielen Ländern Europas bekannt gemacht.

Moser studierte von 1981 bis 1988 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei zwei so unterschiedlichen Lehrerpersönlichkeiten wie Carl Unger und Adolf Frohner. Er ist ein der Farbe sinnlich und vital verhafteter Maler, der aus dem Vollen schöpft. Sein kraftvoller, meist pastoser Auftrag der Farbe steht dabei den vielfältigen Überlagerungen und farblichen Differenzierungsbestrebungen keineswegs entgegen. Mosers Malerei bekennt sich zur Materialität der Farbe und den daraus ableitbaren, direkt auf den Betrachter einwirkenden visuellen und emotionalen Erfahrungen.
Die formalen und koloristischen Vorgänge, die der Künstler dabei im Sinne von Rhythmen, Schwingungen und wiederholt merkbaren Gegenläufigkeiten provoziert, stehen ebenso für expressives Kalkül wie für die große Bandbreite persönlicher Empfindsamkeit.
Innerhalb seiner periodischen, oft zyklischen Vorgangsweise setzt Nikolaus Moser auf Spontanität und Tagesverfassung, um sich –in einer Art von Trance- mit vollem Einsatz dem Ausschöpfen sämtlicher künstlerischer Möglichkeiten zuzuwenden. Für Mosers komplexe,

Vielschichtige, oftmals sehr sensible Arbeiten auf Papier trifft dies ebenso zu wie auf seine großen, landschaftlich assoziierbaren Gemälde. Es ist da wie dort eine aufwändige Vorgangsweise, deren differenzierter handwerklicher Prozess die Prinzipien des nahtlosen Miteinanders der verwendeten Farben in oftmaliger Überarbeitung deutlich macht. Bilder vor ihrer endgültigen Freigabe wiederholt zu sehen, zu testen, zu verändern, zu verbessern und zu verdichten, entspricht dem Gedanken eines fortschreitenden, erneuerungsfähigen, in größeren Zusammenhängen evidenten Werks.

 

"In der Tat hat Nikolaus Moser schwere stabile Paletten, wie man sie vom Baugewerbe kennt, präpariert, mit Papier und Kartons überzogen und in der Folge als Malgrund benutzt. Selbstverständlich entsteht eine vollkommen authentische und eigentümliche Wirkung sobald diese semiskulpturalen Werke ausgestellt sind. Die Schatten markieren durch die Wuchtigkeit und enorme Dimension des Bildträgers eine starke Distanz von quotKunst und Wahnquot. Moser strebt nach einer sensiblen und gleichzeitig agressiven Malerei. Denn was der Eine als ästhetische Kritik am makellos gemalten Bild seiner Zeit empfand, das ist für den Anderen das Ringen nach einer ungewöhnlichen authentischen Lösung, bei deren Realisierung stets neue Ufer angeschwommen werden können und auch sollen."


(Karl A. Irsigler, in: Nikolaus Moser, Dissonante Wirklichkeit)

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Vorschau

Hermann Staudinger

 

Einzelausstellung

 

ab 18. November 2021 in der Galerie Amart