Herzlich willkommen zum virtuellen Rundgang durch unsere aktuelle Ausstellung!

Peter Marquant

Architektonisches - Malerisches

 

Einzelausstellung

 

Vernissage am Donnerstag, 5. März 2020, 18 - 21 Uhr

 

in der Galerie Amart, Halbgasse 17, 1070 Wien

 

Ausstellungsdauer bis inklusive 18. April 2020 (wird verlängert)

 

Gerne schicken wir Ihnen auf Wunsch den Ausstellungskatalog völlig kostenlos per Post zu!

Hier nun einige Eindrücke von der Vernissage am 5.3.2020:

Die Werke im Einzelnen

 

Alle Werke wurden mit Leimfarben auf Leinwand gemalt. Alle Preise verstehen sich inklusive 13 % Ust.

 

Für die Dauer der Coronaviruskrise, liefern wir Ihnen gerne alle Werke kostenlos und kontaktlos nach Hause!

Ohne Titel, 2019, 100 x 80 cm,

EUR 5.000

Ohne Titel, 2019, 240 x 200 cm,

EUR 19.000

Ohne Titel, 2019, 90 x 120 cm,

EUR 5.900


Ohne Titel, 2019, 150 x 350 cm,

EUR 20.700

Ohne Titel, 2019, 100 x 80 cm,

verkauft

Ohne Titel, 2019, 125 x 225 cm,

EUR 12.700


Ohne Titel, 2018, 90 x 120 cm,

EUR 5.900

Ohne Titel, 2019, 220 x 195 cm,

EUR 17.000

Ohne Titel, 2019, 120 x 90 cm,

EUR 5.900


Ohne Titel, 2018, 40 x 60 cm,

EUR 2.800

Ohne Titel, 2019, 45 x 70 cm,

EUR 3.300

Ohne Titel, 2019, 45 x 70 cm,

EUR 3.300


Ohne Titel, 2019, 100 x 80 cm,

EUR 5.000

Ohne Titel, 2018, 100 x 80 cm,

EUR 5.000

Ohne Titel, 2018, 100 x 140 cm,

EUR 7.100


Ohne Titel, 2018, 100 x 140 cm,

EUR 7.100

Ohne Titel, 2018, 100 x 140 cm,

EUR 7.100

Minos, 2019, 100 x 140 cm,

verkauft


Ohne Titel, 2019, 45 x 70 cm,

verkauft

Ohne Titel, 2019, 45 x 70 cm,

EUR 3.300

Ohne Titel, 2019, 45 x 70 cm,

EUR 3.300


Minos, 2019, 90 x 280 cm, EUR 11.400

Wärmstens zur Lektüre empfehlen möchten wir Ihnen auch den Artikel im Parnass Magazin zur Ausstellung

Eröffnungsrede von Professor Gerhard Gleich zur Ausstellung Peter Marquant vom 05.03.2020

 

„Was aber die Schönheit sey, daß weiß ich nit.“ Albrecht Dürer, 1471-1528

 

Peter Marquant, geboren 1954 in Wien, ist nicht wegzudenken aus der österreichischen Kunstszene, auch wenn er weniger sichtbar ist als andere Künstler seiner Generation. Das hat aber damit zu tun, dass er seit nunmehr 30 Jahren auf Mallorca lebt und arbeitet. Von dort hat er uns auch diese eindrucksvollen Bilder mitgebracht, die das Thema Architektur malerisch ausloten. Ob es sich um vorzeitliche Steinhäuser, um den Rhythmus einfacher Trockenmauern, um Reste anonymer Bauten oder um moderne Architektur handelt, alles gerät Marquant zum Ausgangspunkt malerischer Reflexion.

 

Die hier gezeigten Arbeiten fallen durch eine gewisse Aridität auf, die dem balearischen Sommer geschuldet scheint. Es handelt sich aber um eine bewusste Reduktion der malerischen Mittel, die der selbstgestellten Aufgabe besser entsprechen . Es sind keine Bilder von Gebäuden, auch keine Veduten, sondern viel eher Bilder von Gedanken über Architektur, Bilder um Architektur herum, sozusagen. Die Erinnerung übertrifft ja oft das tatsächliche Motiv und führt es durch immer neue Transformationen zu einer neuen Wirklichkeit. Der äußere Anlass bestimmt den Aufbau der Bilder, die selbst zu Architektur werden. Es geht um Fügungen, Schichtungen, Gewicht und Spannungen und manchmal auch um deren abrupte Auflösung, daher auch die Einbeziehung von Steinhaufen in die malerischen Überlegungen: Der Abriss als inhärente Möglichkeit jeglicher Baukunst.

 

Es geht um eine malerisch zeichnerische Beschäftigung mit architektonischen Grundelementen. Wer den Maler Peter Marquant kennt, weiß, dass er nicht locker lässt, wenn er sich einmal in ein Thema verbissen hat. Das war immer schon so, ob Bäume, Portraits oder Stillleben, Marquant bleibt am Ball Hier sollte erwähnt werden, dass Marquant, der große Zeichner und Bewunderer Rembrandts, sich eine lange Zeit an Reflexion einräumt, bevor er den Pinsel in die Hand nimmt. Caspar David Friedrich scheint hier vorausgedacht zu haben: „Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht!“ (der dritte Satz des Zitates wird geflissentlich unterdrückt, nämlich: sonst werden seine Bilder den spanischen Wänden gleichen, hinter denen man nur Kranke und Tote erwartet.) Rätselhaft! Peter Marquant wartet also ab, bis sich die inneren Bilder eingestellt haben, um diese dann, umso spontaner, manchmal geradezu kalligraphisch auszuführen.

 

"Einfach gute Malerei" hieß eine Ausstellung, Anfang der 80er Jahre, im Museum des 20. Jahrhunderts, die auch Marquant definitiv zum Durchbruch verholfen hat. Dort zeigte er vier mächtige Landschaftsstücke, die mich heute noch beeindrucken und zwei große Figuren. Die Hälfte, der zehn in der Ausstellung vertretenen Künstler – Künstlerinnen waren zu diesem Zeitpunkt noch eine unbekannte Größe – hatten in der Meisterschule des steirischen Malers Wolfgang Hollegha studiert, so auch der vier Jahre ältere Gottfried Mairwöger. Nicht nur der Genius Loci verlangt hier die Nennung dieses Namens, bestand doch während ihres Studiums, bei aller Verschiedenheit der beiden, eine sehr produktive Ateliergemeinschaft. Als ich einmal von Freundschaft sprach, widersprach mir Marquant und meinte, sicherlich, aber eher so eine, wie zwischen Gauguin und Van Gogh. Aber es gab wochenlange gemeinsame Malexerzitien in einem für Studenten spartanisch adaptierten Stadt in den steirischen Bergen und ausgedehnte Malreisen und soweit ich mich erinnere, kamen sie beide unversehrt zurück.

 

Noch ein Wort zu den hier gezeigten Werken, deren besonderer Reiz auch in ihrer Technik besteht. Es handelt sich dabei um eine besondere Art von Leimfarben-Malerei, wobei der HasenhautLeim hier nicht nur für die Grundierung sondern auch als alleiniges Bindemittel für die Pigmente verwendet wird. Diese erscheinen dadurch besonders lebendig und verleihen den Bildern gelegentlich die Spontanität von Tuschmalereien und die materielle Schönheit von Eitempera. Schauen sie sich um und sie werden feststellen, das Malerei mehr ist als die Summe der anfürbaren Gegebenheiten, Techniken und Ingredienzien, die da sind: Atelier, Talent, Motiv, Zeichnung, Malgrund, Leim, Pigment und Pinsel: Malerei ist und bleibt vor allem ein geistiges Erlebnis.

 

Gerhard Gleich, 2020

Abschließend noch einige Ansichten aus dem Atelier von Peter Marquant

Soshana

Parallell zur Ausstellung mit Peter Marquant, zeigen wir in unserem Salon eine Auswahl abstrakter Bilder von Soshana!

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Folgende Kataloge sind kostenlos für Sie verfügbar:

Gottfried Mairwöger Katalog

Peter Marquant - Katalog zur aktuellen Ausstellung

Katharina Prantl Katalog 2017


Marcus Jansen - Recon Ausstellungskatalog

Peter Atanasov Katalog

Katharina Prantl Katalog 2018


Folgende Bücher können Sie bei uns bestellen - der Versand ist kostenlos!

Gottfried Mairwöger Buch, 240 Seiten, Brandstätter Verlag

EUR 50 inkl. 20% Mwst.

Rayk Goetze Buch, 88 Seiten, MMKoehn Verlag

EUR 40 inkl. 20% Mwst.

Soshana - Die Tagebücher, 260 Seiten, De Gruyter Verlag

EUR 40 inkl. 20% Mwst.


Soshana Werkkatalog

EUR 30 inkl. 20% Mwst.

Markus Priller Werkkatalog

EUR 30 inkl. 20% Mwst.

Marcus Jansen - Aftermath, 160 Seiten, Hirmer Verlag

EUR 50 inkl. 20% Mwst.


Vorschau

 Donnerstag, 23. April 2020, 18 - 21 Uhr - Vernissage der Einzelausstellung Katharina Prantl (Termin wird verschoben)