Nikolaus Moser, geboren 1956 in Spittal an der Drau, lebt und arbeitet in Wien.

 

Studium bei Carl Unger und Adolf Frohner an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, seit über 30 Jahren im internationalen Ausstellungsgeschäft vertreten.

 

Das Verhältnis von Nikolaus Moser zur Farbe ist vital und sinnlich – viele seiner Ölbilder entstehen auf der Alm, wohin sich Nikolaus Moser jeden Sommer zurückzieht, um aus dem Vollen schöpfen zu können. Da mischen sich mitunter Erde, Steine oder Asche unter die aufgespachtelten Ölfarben und geben den Arbeiten die Dimensionen von Reliefs, beinahe sogar von Skulpturen.

 

Nikolaus Moser lässt sich nicht einfach einer Gruppierung zuordnen und macht es doch leicht, sich auf ihn einzulassen. Gleich auseinandergezogenen Farbflächen geben seine Bilder Einblicke in die Natur. In seinen Wand-Wiesen, -Sonnen, -Meeren stehen immer Farbigkeit und Licht an erster Stelle.

Freunde und Sammler der Malerei von Nikolaus Moser beeindruckt die kompositorische Großzügigkeit des Künstlers ebenso wie seine Spontaneität, Emotionen in Bilder umzusetzen.

 

Christian Ludwig Attersee über Nikolaus Moser: „Er braucht weder Gründer noch Vorreiter einer neuen Malerei zu sein, es genügt ihm die eigene Handschrift, um Erneuerungen der Malerei zu finden. Schwemmholz und nicht Vorhersehbares aus Alltag und Sehnsuchtsrasanz appellieren an den Betrachter, die Bilder zu betreten, sich mit ihnen förmlich zu verknüpfen. Nikolaus Moser kann auf Picassos Erzählkunst, auf Monets Farbkraft und auf Mondrians Lineal verzichten, er setzt Pinsel und Spachtel wie ein pflügendes Schiff in farbige Maläcker, und immer wieder werden auch neue gegenständliche Assoziationen freigesetzt.“

 

 

Nikolaus Moser, Ohne Titel, Acryl und Seidenpapier auf Leinen, 2019